Vierjahreszeiten (4seasons)

 

So heißt eine weltbekannte Komposition von Vivaldi, an der man im Rahmen einer Beamer- bzw. Slide-Show kaum vorbeikommt. Ansonsten ist das Thema als solches hochspannend, astrophysisch wie metaphysisch.

Im Verlauf eines Jahres wechseln sich die Jahreszeiten in gewohnter Reihenfolge ab. Nach dem Winter folgen der Frühling, der Sommer, der Herbst, und im darauffolgenden Winter schließt sich der Kreislauf der Jahreszeiten und beginnt wieder auf’s Neue. Ein Jahr ist der Zeitraum, in dem unser Planet Erde einmal sein Zentralgestirn, die Sonne, umrundet.

Der Astronom Johannes Kepler erkannte, dass sich die Planeten nicht kreisförmig, sondern auf Ellipsenbahnen um die Sonne bewegen. Dabei kommt die Erde der Sonne mal mehr, mal weniger nahe. Weit verbreitet wird dieser Sachverhalt als Auslöser für das Phänomen der Jahreszeiten gedeutet. Dem ist aber nicht so. Gerade zu der Zeit, wenn bei uns Winter ist, hat die Erde den geringsten Abstand zur Sonne.

Die tatsächliche Ursache für das Vorhandensein von Jahreszeiten liegt vielmehr in der Neigung der Erdachse zur Bahnebene um die Sonne (Ekliptik). Sie beträgt rund 23,5°.

Infolge dessen ergibt sich eine unterschiedliche Intensität der Beleuchtung der Erde durch die Sonne. Einmal wird die Nordhalbkugel, dann wieder die Südhalbkugel mehr beleuchtet. An den Polen erleben wir die Extreme, die strahlend helle Mitternachtssonne im Sommer und die dunkle Polarnacht im Winter.

In Äquatornähe spielt dieser Effekt kaum eine Rolle, wohl aber in den Savannengebieten nördlich und südlich davon, weil dadurch die Regen- und Trockenzeiten bestimmt werden.

Im metaphysischen Sinne können wir aus dem unendlichen Reservoir der Sprüche schöpfen, die allesamt Charakteristika der Jahreszeiten und damit die allgemeine Lebenserfahrung widerspiegeln. Zum Beispiel:

’’ Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen.‘‘   (Johann Gottfried von Herder)

’’Aus den Träumen des Frühlings wird im Herbst Marmelade gemacht.‘‘   (Peter Bamm)

“Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.‘‘  (Mark Twain)

’Frühling ist eine echte Auferstehung, ein Stück Unsterblichkeit.‘‘   (Henry David Thoreau)

Fotografisch kann man dem Thema in vielfältiger Weise begegnen: Vor der Haustüre, im Gebirge oder am Meer – bzw. von unten und von oben. Die Technik spielt nicht die entscheidende Rolle. Alles kann verwendet werden: Vom Weitwinkel bis hin zum ultralangen Spektiv. Die Kompaktkamera genauso wie die große Spiegelreflex. Denn es kommt ausschließlich auf das Ergebnis an, nur das zählt.

 

Winter, Sommer und Herbst in Bad Homburg, Kurpark, Thai-Sala.

 

English Translation

 

4seasons is the name of a world-famous composition by Vivaldi that is hard to get past in the context of a presentation or a beamer show. Otherwise, the theme as such is highly exciting, both astrophysical and metaphysical.

In the course of a year, the seasons alternate in the usual order. Winter is followed by spring, summer and autumn, and in the next winter the cycle of the seasons closes and begins anew. A year is the period in which our planet earth once orbits its central star, the sun.

The astronomer Johannes Kepler recognized that the planets do not move in a circle, but in elliptical orbits around the sun. The earth comes sometimes more, sometimes less close to the sun. This fact is widely interpreted as the trigger for the phenomenon of the seasons. But this is not the case. Just at the time when it is winter with us, the earth has the smallest distance to the sun.

The actual cause for the presence of seasons lies rather in the inclination of the earth’s axis to the orbital plane around the sun (ecliptic). It is about 23.5°.

As a result, there is a different intensity of illumination of the earth by the sun. Once the northern hemisphere, then again the southern hemisphere is illuminated more. At the poles we experience the extremes, the bright midnight sun in summer and the dark polar night in winter.

Near the equator this effect hardly plays a role, but in the savannah areas north and south it determines the rainy and dry seasons.

In metaphysical sense we can draw from the infinite reservoir of sayings, which all reflect the characteristics of the seasons and thus the general experience of life. For example:

“What spring does not sow, summer cannot ripen, autumn cannot harvest, winter cannot enjoy”.   (Johann Gottfried von Herder)

“The dreams of spring are turned into jam in autumn.”   (Peter Bamm)

“Summer is the time when it’s too hot to do what it was too cold to do in winter.” (Mark Twain)

“Spring is a real resurrection, a piece of immortality.”   (Henry David Thoreau)

Photographically, the subject can be encountered in a variety of ways: in front of the door, in the mountains or by the sea – or from below and above. Technology does not play the decisive role. Anything can be used: from wide-angle to ultra-long spotting scope. The compact camera as well as the large SLR. Because it depends exclusively on the result, only that counts.

 

 

Noch kein Frühling in Sicht: Ausblick vom Aussichtsturm auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Mit Musik geht alles besser!

 

 

Anhaltender Winter im Hessischen Ried.

 

Noch ziemlich kalte Märzstimmung im Hessischen Bergland nördlich von Kassel.

 

Die Märzsonne weckt die Lebensgeister.

 

Magnolien in der Stuttgarter Wilhelma.

 

Magnolie

 

Herz-ig

 

Hutebuchen bei Bad Wildungen.

 

Hutebuchen bei Bad Wildungen.

 

Im Urwald bei Sababurg, nördlich von Kassel.

 

Am Urselbach im Taunus.

 

Gänseblümchen

 

Morning has broken.

 

Junge Ahornblätter

 

Junge Rotbuchenblätter

 

Exotische Pflanzen im Kurpark von Bad Homburg.

 

Frühling weckt die Lebensgeister.

 

Im Kurpark von Bad Homburg, Ausblick auf den oberen Thai-Sala.

 

Schachmatt

 

 

 

Meine Mama (Jahrgang 1927)

 

Rhododendron

 

 

 

Kirschblüten

 

Kirschblüten

 

Apfelblüten

 

Gänsedistel

 

Rapsodie unter Hochspannung.

 

Löwenzahn

 

Pusteblumen

 

Tulpen nicht aus Amsterdam, sondern in der Stuttgarter Wilhelma.

 

Im Kurpark von Bad Homburg.

 

Im Kurpark von Bad Homburg.

 

Mairegen

 

Margariten

 

Pfingstrosen

 

Lupinen

 

Im Bingenheimer Ried.

 

Brütende Graugänse

 

Turmfalke beim Brüten.

 

Storchenkolonie in Biebesheim am Rhein.

 

Bingenheimer Ried: Weißstorch auf Futtersuche.

 

Kunstvolles Storchennest, Gewicht rund 500 kg. Sturmsicher ist es leider nicht.

 

Storchennachwuchs

 

Schiersteiner Rheinauen, Jungreiher kurz vor dem Ausfliegen.

 

10-11 kg Karpfen wäre sowohl für einen Storch als auch einen Reiher eindeutig eine zu große Nummer!

 

Bäume und Sträucher mit silbriger Hülle – Gespinnstmotten in den Schiersteiner Rheinauen.

 

Explosion der Natur im Roten Moor bei Gersfeld, hessische Rhön.

 

Rotes Moor bei Gersfeld, hessische Rhön.

 

Das Rote Moor – eine Sehenswürdigkeit

Das Rote Moor ist ein wunderschönes naturbelassenes Fleckchen in der Rhön. Bei einem Besuch der Rhön sollte man mindestens eines der Moore, entweder das Rote Moor oder das Schwarze Moor, gesehen haben. Ein 3 Kilometer langer Rundweg auf Holzbohlen führt durch das Rote Moor. Davon sind 1,2 Kilometer Bohlenpfad erneuert worden. Er ist damit für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Entlang des Bohlenpfades informieren Hinweistafeln über Pflanzen, Tiere und die Geschichte des Roten Moores.

Das Rote Moor ist (neben dem Schwarzen Moor) das zweitgrößte Hochmoor in der Hohen Rhön. Seine Größe beträgt 50 Hektar. Das gesamte seit 1979 ausgewiesene Naturschutzgebiet “Rotes Moor” hat sogar eine Gesamtgröße von 314 Hektar.

 

Junge Turmfalken bei der Fütterung.

 

Iris-Blüte am Ufer des Alpsees bei Schloss Neuschwanstein (Allgäu).

 

Leberblümchen

 

Nicht traurig sein. Auch aus Dir wird mal ein bunter Schmetterling!

 

Klatschmohn

 

Brennesseln

 

Turmfalken, kurz vor dem Ausfliegen.

 

Ausgeflogen! Fütterung reduziert; Betteln hilft nichts. 🙁

 

Sommer in Bad Homburg.

 

Seerosen-Pracht in der Stuttgarter Wilhelma.

 

Libellenlarve unter Seerosenblüte

 

Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo), Männchen.

 

Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo), Männchen?

 

Spitzenfleck

 

Grüner Teichfrosch
 

 

Wiesengrashüpfer

 

Kaisermantel

 

Alpenflora am Rhonegletscher.

 

Junges Damwild, mit dem Spektiv fotografiert.

 

Dahlienpracht auf dem Stuttgarter Killesberg.

 

Dahlienpracht auf dem Stuttgarter Killesberg.

 

Altweibersommer

 

Altweibersommer

 

Altweibersommer

 

Ein letztes Sonnenbad.

 

Spinnennetz

 

Frankfurter Messeturm, Fernblick vom Großen Feldberg.

 

Hutebuchen bei Bad Wildungen.

 

Damhirsch

 

Steinwild, Mutter mit Kind.

 

Eine ganze Familie, und das trotz großer Trockenheit in 2018.

 

PAROSOL (auch Riesenschirmpilz)

 

Symbiose

 

Grünblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma fasciculare).

 

Im Kurpark von Bad Homburg.

 

Im Kurpark von Bad Homburg: Thai-Sala.

 

Auguste-Viktoria-Brunnen, Bad Homburg, Kurpark.

 

Noch findet sie Deckung: Wildkatze im TP Weilburg.

 

Man kann grundsätzlich ALLE Pilze essen; manche sogar öfters! *g*

 

Fliegenpilz

 

Herbstliche Buchenblätter im Wildpark Hanau-Kleinauheim.

 

Im Kurpark von Bad Homburg.

 

Herbst im Mittelrheintal.

 

Burg Katz im Mittelrheintal bei Sankt Goar/Goarshausen.

 

Noch einmal, weil es so schööön ist: Burg Katz im Mittelrheintal bei Sankt Goar/Goarshausen.

 

 

Indian Summer in den White Mountains, USA.

 

Urwald bei Sababurg, Reinhardswald, Nordhessen.

 

Nebelstimmung auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Nebelstimmung auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Ein gesundes Misstrauen hat noch nie geschadet.

 

Novemberstimmung auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Väterchen Frost schafft einen einmaligen Märchenwald auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Winter auf dem Großen Feldberg im Taunus.

 

Reinfall bei Sand in Taufers, Südtirol.

 

Erstarrter Rein-Fall bei Sand in Taufers (Ahrntal/Südtirol).

 

Wildkatze im TP Weilburg: Flügel sollte man haben!

 

Sextner Dolomiten: Ausblick vom Patternsattel zur Dreizinnenhütte.

 

Die Drei Tofanen bei Cortina, Ausblick vom Lagazoi.

 

Ausblick vom Strudelkopf, UNESCO-Weltnaturerbe: Seekofel, Pragser Dolomiten, 2.810m NN.

 

Winter an der Rein, Ahrntal/Südtirol.

 

Cristallo-Gruppe, Ausblick von der Plätzwiese (Pragser Dolomiten, Südtirol).

 

Zugspitz-Panorama (2.945m)

 

Ich bin hier der Boss! *michducke*

 

Guten Morgen Herr Lux (Kuder)! Beobachtet im NP Bayerischer Wald.

 

Luchs (lynx) – beobachtet im NP Bayerischer Wald.

 

Luchs (lynx) – beobachtet im NP Bayerischer Wald.

 

Sunset im Nationalpark Bayerischer Wald.

 

Abendstimmung im Bayerischen Wald unweit des Lusen.

 

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